Methodik

Duft.insider ist kein „Top 10 Sommerdüfte“-Blog. Wir zerlegen Duftprofile in Rohstoffe, Akkorde, Molekül-Logik und Produkt-Kontext.
Diese Seite beschreibt exakt, wie Inhalte entstehen, wie wir klassifizieren und wo die Grenzen liegen.

Stand: 2026-01-02
Geltung: alle Profile, Moleküle, Marken & Cluster
Prinzip: Evidenz > Meinung, aber Meinung mit Begründung

1. Ziel & Abgrenzung

Was wir liefern

  • Strukturierte Duft-Profile (DNA, Akkorde, Rohstoffe, Molekül-Rolle, Performance-Logik).
  • Vergleichbarkeit über ein konsistentes Vokabular (Tags, Kategorien, Definitionen).
  • Kontext: Reformulierungen, Regulierung, Rohstofflage, typische Markenhandschrift.

Was wir nicht sind

  • Kein Shop, keine „Deals“, keine bezahlten Rankings.
  • Keine „Dupe“-Versprechen ohne nachvollziehbare Grundlage.
  • Keine absolute Wahrheit: Geruch ist Wahrnehmung, aber Rohstoff-Logik ist analysierbar.

Grundsatz: Ein Duft wird nicht „gut“ weil er teuer ist, und nicht „schlecht“ weil er massenmarkttauglich ist.
Entscheidend ist, ob das Profil logisch gebaut ist und ob Marke, Claim und Duftleistung zusammenpassen.

2. Datenbasis & Quellen

Quellentypen

Primär

  • Offizielle Herstellerinfos (Notes, Claims, Presse, Launchdaten)
  • IFRA/Regulatorik, Allergene & Deklarationslogik (wo relevant)
  • Rohstoff-/Molekül-Referenzen (technische Daten, Fachliteratur)

Sekundär

  • Fachartikel, Interviews, Branchenberichte
  • Parfümeur-Statements (wenn verifizierbar)

Beobachtung

  • Reformulierungs-Hinweise (Batch/Release-Änderungen)
  • Preis-/Verfügbarkeits-Signale bei Rohstoffen
  • Wiederkehrende Nutzerberichte als Muster (nicht als Beweis)

Wichtig: Community-Notenpyramiden sind oft „Erzählung“, nicht Chemie. Wir nutzen solche Daten nur als Indikator,
nie als alleinige Grundlage.

3. Analyseprozess

  1. Scope definieren
    Was ist das Objekt: Molekül, Rohstoff, Akkord, Duft, Marke, Reformulierung. Welche User-Intents deckt die Seite ab.
  2. Quellen sammeln & priorisieren
    Primärquellen zuerst. Sekundärquellen nur, wenn konsistent. Behauptungen ohne saubere Basis fliegen raus.
  3. Olfaktorische Logik modellieren
    Rolle im Akkord (Top/Heart/Base), Fixierung, Diffusion, Textur (trocken/ölig/pudrig), Wärme/Kälte-Eindruck.
  4. Performance- und Kontext-Check
    Haltbarkeit, Sillage, Projektion, Reformulierung, Regulatorik, Rohstofflage. Immer: „Warum ist das so?“
  5. Text + Struktur + interne Verlinkung
    Definitionen, Tags, Vergleiche, Next-Reads. Ziel: Nutzer findet schneller, was er eigentlich meint.
  6. QA & Veröffentlichung
    Faktencheck, Begriffe, Konsistenz zu Glossar/Taxonomie, finale Formatierung.

4. Klassifikation & Tags

Taxonomie-Logik

  • Moleküle (z. B. Hedione, Iso E Super): Rolle, Effekt, typische Einsatzbereiche.
  • Rohstoffe (z. B. Vetiver): Herkunft, Fraktionen, typische Profile, Ersetzungen.
  • Akkorde (z. B. Amber): Bauprinzip, typische Bausteine, Varianten.
  • Marken: Stil-DNA, typische Handschrift, Positionierung, Brüche.

Tag-Kriterien

  • Nur wiederholbar: Tags müssen auch bei 50 Seiten noch logisch sein.
  • Keine Mood-Tags ohne Definiti

INHALT