Methodik
Duft.insider ist kein „Top 10 Sommerdüfte“-Blog. Wir zerlegen Duftprofile in Rohstoffe, Akkorde, Molekül-Logik und Produkt-Kontext.
Diese Seite beschreibt exakt, wie Inhalte entstehen, wie wir klassifizieren und wo die Grenzen liegen.
1. Ziel & Abgrenzung
Was wir liefern
- Strukturierte Duft-Profile (DNA, Akkorde, Rohstoffe, Molekül-Rolle, Performance-Logik).
- Vergleichbarkeit über ein konsistentes Vokabular (Tags, Kategorien, Definitionen).
- Kontext: Reformulierungen, Regulierung, Rohstofflage, typische Markenhandschrift.
Was wir nicht sind
- Kein Shop, keine „Deals“, keine bezahlten Rankings.
- Keine „Dupe“-Versprechen ohne nachvollziehbare Grundlage.
- Keine absolute Wahrheit: Geruch ist Wahrnehmung, aber Rohstoff-Logik ist analysierbar.
Grundsatz: Ein Duft wird nicht „gut“ weil er teuer ist, und nicht „schlecht“ weil er massenmarkttauglich ist.
Entscheidend ist, ob das Profil logisch gebaut ist und ob Marke, Claim und Duftleistung zusammenpassen.
2. Datenbasis & Quellen
Quellentypen
Primär
- Offizielle Herstellerinfos (Notes, Claims, Presse, Launchdaten)
- IFRA/Regulatorik, Allergene & Deklarationslogik (wo relevant)
- Rohstoff-/Molekül-Referenzen (technische Daten, Fachliteratur)
Sekundär
- Fachartikel, Interviews, Branchenberichte
- Parfümeur-Statements (wenn verifizierbar)
Beobachtung
- Reformulierungs-Hinweise (Batch/Release-Änderungen)
- Preis-/Verfügbarkeits-Signale bei Rohstoffen
- Wiederkehrende Nutzerberichte als Muster (nicht als Beweis)
Wichtig: Community-Notenpyramiden sind oft „Erzählung“, nicht Chemie. Wir nutzen solche Daten nur als Indikator,
nie als alleinige Grundlage.
3. Analyseprozess
- Scope definierenWas ist das Objekt: Molekül, Rohstoff, Akkord, Duft, Marke, Reformulierung. Welche User-Intents deckt die Seite ab.
- Quellen sammeln & priorisierenPrimärquellen zuerst. Sekundärquellen nur, wenn konsistent. Behauptungen ohne saubere Basis fliegen raus.
- Olfaktorische Logik modellierenRolle im Akkord (Top/Heart/Base), Fixierung, Diffusion, Textur (trocken/ölig/pudrig), Wärme/Kälte-Eindruck.
- Performance- und Kontext-CheckHaltbarkeit, Sillage, Projektion, Reformulierung, Regulatorik, Rohstofflage. Immer: „Warum ist das so?“
- Text + Struktur + interne VerlinkungDefinitionen, Tags, Vergleiche, Next-Reads. Ziel: Nutzer findet schneller, was er eigentlich meint.
- QA & VeröffentlichungFaktencheck, Begriffe, Konsistenz zu Glossar/Taxonomie, finale Formatierung.
4. Klassifikation & Tags
Taxonomie-Logik
- Moleküle (z. B. Hedione, Iso E Super): Rolle, Effekt, typische Einsatzbereiche.
- Rohstoffe (z. B. Vetiver): Herkunft, Fraktionen, typische Profile, Ersetzungen.
- Akkorde (z. B. Amber): Bauprinzip, typische Bausteine, Varianten.
- Marken: Stil-DNA, typische Handschrift, Positionierung, Brüche.
Tag-Kriterien
- Nur wiederholbar: Tags müssen auch bei 50 Seiten noch logisch sein.
- Keine Mood-Tags ohne Definiti